Anwendungsgebiete

 

Skeletterkrankungen

Arthrose, Dysplasien der Ellenbogen-, Schulter- und

Hüftgelenke, Wirbelsäulenerkrankungen, Knochenbrüche

 

Muskelerkrankungen

Verspannung, Verkürzung, Rückbildung (Atrophien),

Muskel-/ Sehnenriss

 

Neurologische Erkrankungen

Bandscheibenvorfall, Grad I + II, Spondylarthrose,

Cauda Equina Kompressionssyndrom, Lähmung,

Canine Wobbler Syndrom

 

Prävention

Funktionserhalt, Muskeltraining, Schmerzfreiheit

 

Atemwegserkrankungen

Bronchitis, Lungenentzündung

 

Propriozeption

Die Propriozeption (Tiefensensibilität) ist ein wichtiges Sinnesorgan, mit dessen es möglich wird die Körperstellung im Raum einzuordnen.


Die Rezeptoren der propriozeptiven Wahrnehmung liegen überall im Körper verteilt.

So enthalten beispielsweise Muskeln, Sehnen, Gelenkkapseln, Bänder oder auch Knochenhäute sogenannte Propriozeptoren.

Von dort aus werden die Informationen durch das Rückenmark und den Hirnstamm dem Kleinhirn und teilweise auch dem Großhirn zugeleitet.

Die bewusste propriozeptive Wahrnehmung erfahren wir in erster Linie bei Bewegung, wenn sich unsere Muskeln dehnen und kontrahieren oder wenn Druck und Zug auf die Muskeln, Sehnen und Gelenke ausgeübt wird.


Doch auch in der Ruheposition bleibt die propriozeptive Wahrnehmung aktiv und sorgt dafür, dass stehen oder sitzen möglich ist.

 

 

 

 

Behandlungsbedarf


Wie erkenne ich, ob und wann eine physiotherapeutische/osteopathische Behandlung sinnvoll ist?

 

Um bei der Gesundheit Ihres Hundes immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist es wichtig das Tier aufmerksam zu beobachten.

Manchmal stellen sich aber auch schleichend Veränderungen ein, ohne, dass es uns sofort auffällt.

 

Folgende Anhaltspunkte können Ihnen erste Hinweise für den Bedarf an einer physiotherapeutischen/osteotherapeutischen Behandlung geben:


  • Schwierigkeiten beim Aufstehen, Hinlegen oder Treppenlaufen
  • steife und unrunde Bewegungsabläufe
  • ungeklärte Lahmheiten/Humpeln (nach Rücksprache mit einem Tierarzt)
  • fehlende bzw. nachlassende Bewegungsfreude
  • Schmerzreaktionen oder Berührungsempfindlichkeit an bestimmten Körperstellen
  • bei Koordinationsschwierigkeiten
  • nach Operationen
  • nach Stürzen
  • zur Unterstützung bei vielen Krankheitsbildern  (z.B. bei Arthrose, Spondylosen, HD, ED, OCD, Patellaluxation, Bandscheibenvorfall, uvm.)
  • nach Muskel-, Sehnen- und Bänderverletzungen
  • bei älteren Hunden zum Erhalt der Lebensqualität
  • Wellness
  • als Routine-Check-Up
  • u.v.m.




Bei der Physiotherapie spielt das Alter eines Patienten eine große Rolle!

 

 

  • Junge Tiere haben bessere / größere Selbstheilungskräfte als ältere.

 

  • Die Physiotherapie sollte man am besten nicht erst durchführen, wenn der Hund alt und gebrechlich ist.

 

  • Der Gesundheitszustand des Hundes kann immer gut im Blick behalten werden, wenn er kontinuierlich von Ihnen oder einem Tierphysiotherapeuten behandelt wird.

 

  • Viele Erkrankungen können durch frühzeitiges Erkennen, bereits vorbeugend behandelt oder gar verhindert werden.

 

  • Der junge Hund gewöhnt sich schneller an die Behandlungsmethoden.

Anwendungsgebiete