Fachbegriffe erklärt

 

 

Anamnese:

Eine Anamnese wird immer bei dem ersten Termin erstellt.

 

Es werden Fragen gestellt zum Tier, zur Vorgeschichte, zu den Krankheitssymptomen.

Eine genaue Anamnese ist sehr wichtig zur Diagnosefindung.

 

 

 

Arthrose (auch Zehengelenkarthrose):

Arthrosen sind chronische Gelenkserkrankungen, in deren Verlauf im Gelenk Knorpelgewebe immer mehr zerstört und zunehmend knöchernes Material zugebildet wird.

 

 

Arthritis:

Entzündungen im Gelenkknorpel z.B. durch Fehlbelastung oder Überbelastung. Der Knorpel wird geschädigt und es entsteht Arthrose.

 

 

Atrophie

Siehe Muskelschwund

 

 

Azidose

Ungleichgewicht des Säure-Basen Haushaltes. Der Säureanteil überwiegt.

 

Bandscheibenvorfall:

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibengewebe aus dem Gallertkern der Bandscheibe aus.

 

Dieser Gallertkern drückt auf das Rückenmark, und/oder auf die umliegenden Nerven.

Es kommt zu Schmerzen und Lähmungen.

 

 

Barfen:

Biologisch artgerechte Fütterung.

Bei dieser Fütterung besteht der Hauptbestandteil des Futters aus Rohfleisch.

 

 

Cauda Equina:

Das Cauda-equina-Syndrom - auch degenerative lumbosakrale Stenose (DLSS) genannt  ist eine bei älteren Hunden, mittelgroßer und großer Rassen, häufig auftretende neurologische Erkrankung, die durch starken Schmerz und im weiteren Verlauf durch Lähmungen gekennzeichnet ist.

 

 

Colonmassage:

Massage zur Anregung des Dickdarms bei Dickdarmentzündung.

Vorwiegend bei älteren Hunden angesagt.

 

 

Dackellähme:

Ein Bandscheibenvorfall an der häufig kleine Rassen wie Dackel, aber auch unter anderem Pekinesen, Terrier und Zwergpudel erkranken.

 

 

Discopathie:

Bandscheibenschaden

 

 

Diskusprolaps:

Bandscheibenvorfall

 

 

Ellenbogendysplasie:

Es handelt sich um eine Entwicklungsstörung und sich dadurch bildende Arthrose des Ellenbogengelenkes.

 

 

Epilepsie:

Ein epileptischer Anfall beruht auf plötzlich auftretender, kurzer und rasch verschwindender Funktionsstörung des Gehirns, die durch elektrische Entladungen hervorgerufen werden und einige Sekunden oder auch ein oder zwei Minuten dauern können.

 

 

Hot Spot

Offene, nicht heilende Stellen. Man kann auch sagen Entgiftungsstellen.

An diesen Stellen schlecken die Tiere immer wieder und dadurch entstehen oft sekundäre bakterielle Infektionen.

 

 

Hüftdysplasie:

HD ist eine meistens beidseitig auftretende Erkrankung des Hüftgelenkes.

 

Es handelt sich um eine Entwicklungsstörung des Hüftgelenkes( Azetabulum) und des Oberschenkelkopfes( Femurkopfes) die zusammen kein gut sitzendes Gelenk bilden.

Es wird sich im Laufe der Zeit Arthrose bilden.

 

Hydrotherapie

Die Hundehydrotherapie mit Unterwasserlaufband (UWL) ist eine seit vielen Jahren geschätzte Behandlungsmethode zur Ergänzung der klassischen Behandlungen im Bereich von Orthopädie und Neurologie.

Der Hunde bewegt sich im Wasser auf einem Laufband.

Durch das Wasser (Auftrieb) wird das Eigengewicht reduziert und die Bewegungen können schmerzfrei(er) durchgeführt werden.

 

 

Iliosakralgelenk , Abk. ISG:

Die Iliosakralgelenke, ISG, befinden sich im hinteren Teil der Lendenwirbelsäule.

Es sind zwei straffe Gelenke die als unbeweglich gelten.

Es finden minimale Bewegungen statt, die aber wichtig sind für die Beweglichkeit der Wirbelsäule.

 

Ist das ISG blockiert können Probleme auftreten.

Eine Mobilisierung der Gelenke bringt oft schnelle Linderung.

 

 

Kreuzbandriss:

Beim Kreuzbandriss handelt es sich meist um eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes. Entweder durch ein Trauma, aber häufiger durch Überlastung des Kreuzbandes.(Übergewicht, zunehmendes Alter)

Der Kreuzbandriss sollte behandelt werden, da es sonst zu Arthrotischen Veränderungen führen kann.

 

 

Leishmaniose:

Leishmaniose ist eine Mittelmeerkrankheit, die durch die Sandmücke übertragen wird.

Bei unerklärlichen Hautproblemen, ausgefransten Ohrrändern und nicht heilenden Wunden sollte man durch eine Blutuntersuchung den Titer überprüfen.

 

Auch ein positiver Titer heißt nicht, das es sich um akute Leishmaniose handelt.

Hier kann man auch mit der Bioresonanz testen ob es sich um Leishmaniose handelt.

 

 

Lymphdrainage:

Die Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik mit der die Lymphgefäße angeregt, und der Lymphfluss angeregt wird.

Es wird vermehrt Flüssigkeit abtransportiert.

Die Lymphdrainage ist hauptsächlich nach Verletzungen und Operationen angesagt.

Die Wundheilung wird dadurch beschleunigt.

 

 

Muskelschwund

Hierbei handelt es sich um eine schleichende, oft unbemerkte Abnahme der Muskelmasse.

Meist am ganzen Körper, am Rücken oder sehr oft an den Hinterbeinen.

Die Ursache ist unterschiedlicher Natur.

Zuhnehmendes Alter, längere Ruhepausen der betroffenen Gliedmaßen, Fehlbelastungen durch Arthrose oder auch Nervenlähmungen, um nur einige zu nennen.

 

 

Rückenmarksinfarkt

Bei dieser Erkrankung gelangt faserknorpiges Material der Bandscheiben der Wirbelsäule in die Rückenmarksäste der Blutgefäße.

Das Bandscheibenmaterial führt zu einer Verstopfung der Blutgefäße und damit zu einem Infarkt des entsprechenden Rückenmarksabschnitt.

Aufgrund der mangelnden Sauerstoffversorgung kommt es zur Zellzerstörung der Weißen und grauen Substanz im Rückenmark und damit zu Lähmungen.

 

 

Schilddrüsen Unter- / Überfunktion

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse das Hormon Thyroxin nicht mehr in ausreichender Menge.

Die häufigste Ursache ist eine chronisch entzündliche Veränderung, die unbemerkt bleibt, und dann Schilddrüsengewebe durch nicht hormonproduzierendes Gewebe ersetzt wird.

 

Andere Gründe können sein, Jodmangel, Erkrankung der Hirnhangdrüse, Schilddrüsenhormone oder eine Autoimunerkrankung.

 

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird zuviel an Schilddrüsenhormon produziert.

Die Ursache ist meistens ein Schilddrüsentumor.

 

 

Spondylose:

Betrifft häufig ältere Hunde größerer Rassen.

Es werden  Knochenbrücken zwischen den Wirbelkörpern gebildet.

Hierbei handelt sich um keine Einengung des Wirbelkanals und somit nicht um eine Schädigung des Rückenmarks.

Die Beweglichkeit der Wirbelsäule ist eingeschränkt, die Muskulatur des Rückens neigt zur schmerzhaften Verspannung und somit zu Schmerzen.

 

 

Synovia:

Synovia ist die Gelenkschmiere. 

Durch Bewegung des Glenkes wird Synovia produziert, also ist es immer schlecht wenn Gelenke nicht bewegt werden.

Zu wenig Synovia hat eine Trockenlegung des Gelenkes zur Folge und fördert die Bildung von Arthrose.

 

 

Tens: (transkutane elektrische Nervenstimulation)

Reizstromtherapie zur Schmerzbekämpfung, Regeneration und Stimulation von Muskeln und Nerven.

 

 

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